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Mag. Gabriele Hofstätter aus Linz (1954 - 2019): Beraterin für ein gutes Leben

Eigentlich wäre die Karriere von Gabriele Hofstätter schon beinahe gelaufen gewesen, als sie ihr Studium der Pharmazie in Wien abgeschlossen hatte. Sie hatte sich ihren Wunsch erfüllt, Apothekerin zu werden und stieg bald in die industrielle Medikamentenforschung ein, wo sie 15 Jahre arbeitete. Doch irgendwann schien sie diese Tätigkeit nicht mehr zu erfüllen. Sie hängte die Pharmazie an den Nagel und wandte sich der Wirtschaft zu. Nach entsprechenden Universitätslehrgängen für Betriebswirtschaft und Export sowie Marketing und ließ sie sich in zahlreichen weiteren Kursen zum Unternehmens-Coach und Lebensberater ausbilden. Zeitgleich gründete sie mit Gesinnungsfreunden an der Linzer Universität den Exportclub Oberösterreich, dem sie die ersten zehn Jahre als Präsidentin vorstand und dem sie bis zuletzt die Treue hielt. In der Mongolei studierte sie außerdem traditionelle Medizin, in Japan dortige Trainingsmethoden. So gerüstet begab sie sich 1993 in die Selbständigkeit. Die Nachrede für ihre neue Berufstätigkeit ist enorm wertschätzend: „Umsicht und liebevolles Getragensein, hohe Kompetenz, Einfühlungsvermögen und die Gabe, rasch an den Punkt der Lösung zu kommen, zeichnen die Arbeit vom Mag. pharm. Gabriele A. Hofstätter aus“, schreibt etwa Dr. Marianne Moser von der ehemaligen Landes-Frauen- und Kinderklinik Linz nach einem Seminar. „Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen“: dieser Spruch war der Leitspruch von Gabriele Hofstätter, den sie bei vielen Beratungen spüren ließ. Von Grenzenlosigkeit war nicht nur ihre Ausbildung, sondern auch ihr weiteres Leben bestimmt. „Gabi war sehr international orientiert, schildert ihre Freundin Gabriele Kössler“. Oft und oft begab sie sich auch aus gesundheitlichen Gründen ans Tote Meer nach Israel, wo sie rasch enge persönliche Kontakte knüpfte. Dass die medizinisch versierte Gabriele Hofstätter gegen ihre eigene Krankheit trotz aller auch naturheilkundlichen Versuche nichts mehr ausrichten konnte, erscheint ihren Bekannten als besonders tragisch. Sie waren ihre Familie und sie halten sie als sehr tiefgründig und empathisch, aber immer wieder auch als sehr lustig in Erinnerung.



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