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  • bert brandstetter

Alois Beinhakl (1939 - 2018) Bescheidener Diener der Kirche

Er war nicht groß von Gestalt, aber er machte sich auch nicht größer, als er meinte, dass ihm das zustehe. Alois Beinhakl war ein katholischer Priester von sprichwörtlicher Bescheidenheit. Zu Mariä Lichtmess ist er verstorben. Im Mai wäre er 80 geworden.

Der Verstorbene ist mit vier Schwestern im niederösterreichischen Kürnberg aufgewachsen. Mit zehn kam er im nahen Stift Seitenstetten in das Internat. Nach der Matura war das Oberösterreich-Gen, das vielen Menschen in diesem geographischen Eck zu eigen ist, auch bei ihm nicht mehr zu halten. Er ging nach Linz und erlebte im Bischöflichen Priesterseminar die letzten, strengen Zuckungen der vorkonziliaren Kirchen-Ära mit. Umso erfreuter verfolgte er mit seinen Kollegen dann aber die menschenfreundliche Wende des II. Vatikanischen Konzils, 1962 wurde er zum Priester geweiht wurde. Kaplansposten bekleidete Beinhakl danach in St. Wolfgang, Mattighofen, Pfaffstätt und Linz-Hl. Familie. 9 Jahre lang konzentrierte er sich als Präfekt auf die Erziehung der Petrinerstudenten, ab 1977 wirkte er als Pfarrer in Linz-Hl. Familie und Linz-Herz Jesu, daneben war ihm auch das Amt eines Dechants anvertraut. Fast 20 Jahre betreute er zusätzlich die christlichen Arbeitnehmerinnen im hauswirtschaftlichen Dienst. Ab 2014 befiel ihn eine schleichende Krankheit, die ihn immer mehr in seine eigenen vier Wände im Alten- und Pflegeheim Rudigier verbannte.


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